Politik

Politik und Systemik
Vielleicht erscheint die Kombination von Politik und Systemik zunächst etwas ungewohnt - und vielleicht liegt auch gerade darin das Problem: Das Politik zu wenig "systemisch" denkt.
In einem systemischen Weltbild gibt es keine einfachen "Wahrheiten" mehr, denn bei komplexen Wechselwirkungen (und das bedeutet 'systemisch' letztendlich) können keine klaren Aussagen über die Auswirkungen getroffen werden.
Im Gegensatz dazu gibt es bei dem mechanistischen Weltbild des 19. Jahrhunderts, dem ein klares 'Ursache-Wirkungs-Prinzip' zugrunde liegt, das gute Gefühl, die Ergebnisse einer Maßnahme vorhersehen zu können. Und da fühlt man sich 'mächtig', da man ja glaubt, Herr des Verfahrens zu sein.
Wen wundert's, dass Politik mehr mechanistisch denn systemisch denkt? Und sich auch durch noch so viele Mißerfolge nicht davon abbringen läßt?
Hintergründe
Wenn im Balkan-Krieg in Familien, die seit Jahrzehnten untereinander verheiratet sind, sich auf einmal serbische und kroatische Familienmitglieder gegenseitig den Krieg erklären, wenn im 3. Reich (das gerade mal 12 Jahre dauerte) gute Nachbarn verraten werden weil sie Juden waren, wenn in Krisenzeiten auch in Europa wieder nationale Töne lauter werden - wie kann man sich das erklären?
Eine systemische Sichtweise der Bindungen, des Ausgleichs zwischen Geben und Nehmen, und die daraus entstehenden Abhängigkeiten bieten Erklärungen für diese Phänomene. Für das Gewissen hat die Bindung an die für das überleben wichtige Gruppe Vorrang vor jeder anderen Vernunft oder Moral - das gilt es zu berücksichtigen.
Erfahrungen
Wir denken ganzheitlich, und da hat auch die Beschäftigung mit Politik seinen Platz. Christopher Bodirsky war 10 Jahre im Bezirksrat tätig, sowie 2 Jahre als Ratsherr im Rat der Stadt Hannover als sozialpolitischer Sprecher seiner Fraktion, sowie mit Sitz im Wirtschafts- und Finanzausschuss. Seit Jahren hält er Vorträge zum bedingungslosen Grundeinkommen in ganz Deutschland, und ist Mitbegründer der "Bürgerinitiative Grundeinkommen Hannover".
Politik-Coaching
Die ersten Schritte in die Politik erfolgen in der Regel über ein Ehrenamt, und sind oft ideell motiviert. Bereits auf dieser Ebene kann es passieren, dass die persönlichen Einstellungen, und die in der Politik gültigen Regeln Unterschiede aufweisen, die zusehends als Belastung empfunden werden. Ein weiterer Punkt ist die zeitliche Be- oder Überlastung, die klare Grenzen verlangt.

Hier kann es von großem Nutzen sein mit einem Berater zusammen zu arbeiten, der den Politik-Betrieb aus der Innen-Perspektive kennt. Und natürlich spielt dabei die Parteizugehörigkeit keine Rolle, geht es doch einzig darum, Sie optimal zu unterstützen.

Weitere Informationen zu den möglichen Themen eines Politik-Coaching finden Sie hier.