Mit Hilfe der modernen Gehirn- und Kommunikationsforschung verstehen wir heute viel besser, unter welchen Bedingungen Argumente aufgenomen werden können, oder "nicht verstanden" werden. Dabei ist es hilfreich zu realisieren, dass dieses "nicht verstehen" bei zentralen Glaubenspositionen kein willentlicher Vorgang ist, sondern gehirn-physiologisch begründet ist.
Und das hat natürlich eine zentrale Bedeutung, in welchem Kontext welche Art zu argumentieren Sinn macht, oder nicht. Je nachdem, ob es darum geht
- z.B. jemanden in einer kleinen Runde inhaltlich überzeugen zu wollen,
- oder in einem Plenum eine klare politische Position zu vertreten,